6. Oktober 2021

Erntedank in der Lutherkirche

Mit der 3G-Regel und weiterhin gehörig Abstand haben wir 110 Besucher in den Erntedank-Gottesdienst bekommen.

2. Oktober 2021

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff

Erntedank. Ein Predigttext für diesen Tag erinnert uns an die Frage: Was ist wirklich wichtig im Leben? Einem jungen Mann, der zu Jesus kommt und genau das von ihm wissen will, rät er: Trenne dich von allem Besitz, gib dein Geld den Armen, das wird dich glücklich machen!

Traurig geht der junge Mann weg, „denn er war sehr reich“.

Erntedank. Auch bei uns gibt es das: Unermesslichen Reichtum neben großer Armut. Da hat sich die Welt nicht sehr verändert. Eine Idee für das Verschwinden der Armut fehlt weiterhin. Nicht aber eine Vorstellung, wie es anders gehen könnte.

Jedes Jahr wird der „Glücksatlas“ veröffentlicht. Die glücklichsten Menschen leben in  Ländern, wo der Unterschied zwischen den Reichsten und den Ärmsten nicht unermesslich groß ist. Da, wo die „Ernte“, also das von allen gemeinschaftlich Erarbeitete so verteilt wird, dass genug für alle da ist.


unsere aktuellen Gottesdienste an Erntedank (3.10.21):

Jevenstedt
11 Uhr Sportplatz Luhnstedt, Erntedankgottesdienst unter dem Motto: „Dankbar sein für alles, was wir im Leben geschenkt bekommen!“

Osterrönfeld
10:00 Ernte-Dank Gottesdienst auf dem Hof von Familie Jacobsen (Thiesberg 1) mit Pastor Friesicke-Öhler

Hof der Familie Jacobsen, Thiesberg 1, 24783 Osterrönfeld

Westerrönfeld

3.10. 2021 11 Uhr Erntedank-Familien-Gottesdienst

Der Gottesdienst findet open air an der Kirche statt. Es wird in diesem Jahr kein Kuchen- und Suppenverkauf geben. Erntegaben sind herzlich willkommen und werden im Anschluss zugunsten von Brot für die Welt verkauft. Bei Regen gehen wir in die Kirche.

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff

eine Aktion Ihrer Pastoren
Michael Friesicke-Öhler,
Volker Thiedemann
und Rode Zimmermann-Stock
22. September 2021

Der neue Gemeindebote „kompakt“ ist da

29. Juni 2021

Strandgottesdienst am 6.8.

18. Juni 2021

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff #11

Liebe Leserinnen und Leser,

Der römische Philosoph und Naturforscher Seneca, ein Stoiker, formulierte in seinen moralischen Briefen an Lucilius: „Wer nicht weiß, welchen Hafen er anlaufen soll, bekommt keinen günstigen Wind.“.
Ich habe lange darüber nachgedacht, woher die Lethargie vieler Menschen in dieser hoffentlich bald postpandemischen Zeit kommt. Manchmal wird die Unendlichkeit dieser Pandemie und die Angst vor der nächsten Welle geradezu beschworen, jede Hoffnung belächelt und jeder Schwung abgewürgt.

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14. Juni 2021

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff #10

Liebe Leserin, lieber Leser!
Manchmal hörst du von einem lieben Menschen den Satz: Tu dir mal was Gutes. Freundliche Fürsorge schwingt darin mit und die unausgesprochene Frage: Könnte es sein, dass es gerade alles zu viel für dich ist? Könnte es sein, dass du dringend mal etwas brauchst, was dich einfach nur freut und nicht an dir nagt? Was das sein könnte? Das weißt du selbst besser als ich. Also such dir was! Eis essen, die Eisdiele ist wieder offen. Oder endlich mal wieder ins Restaurant, sich mal richtig bedienen lassen. Oder schwimmen gehen, es ist erlaubt! Oder einen Tag einfach wegfahren! Oder endlich das Buch anfangen, das schon lange auf Dich wartet. Tu dir was Gutes! Mach es! Manchmal braucht es so einen Anstoß, um auf die eigenen Bedürfnisse wirklich aufmerksam zu werden und sie ernst zu nehmen. Oder um auf die eigenen Grenzen zu achten, die einem zeigen, bis hierhin, aber nicht weiter so! Den Anstoß, umzusetzen,  musst Du dann aber immer noch selber. Auch das – eine Kunst, die gelernt sein will: Dir selbst etwas Gutes zu tun. Und die Kunst, nicht zu sagen: Ich brauch das nicht. Später mal. Vielleicht. Mit dem Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen, ist Gott wichtig gewesen, das wir Menschen uns nicht 7/24 im Hamsterrad drehen sollen. Tut uns nicht gut. Einmal in der Woche entschleunigen! Hilft. Und von Jesus ist überliefert (Der Wochenspruch für die kommende Woche): Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!  Ich will euch erquicken!
Hier ist es also anders herum. Hier muss ich mir nicht selbst etwas Gutes tun. Jesus bietet sich an: Ich bin derjenige, der das kann und der das macht. Eure Belastung, Eure Bedürfnisse und eure Grenzen kenne ich besser als ihr. Und es gibt Dinge, wesentliche Dinge, die könnt ihr euch ohnehin nicht selber geben: „Ihr könnt sie nicht kaufen, könnt sie euch nicht einfach irgendwo holen oder mitnehmen. Ihr seid darauf angewiesen, dass ihr sie geschenkt bekommt. Dazu bin ich da. Ich will euch erquicken!“ Wie? Womit? Mit dem guten Gefühl, von Gott geliebt zu sein: Ein einzigartiger Mensch zu sein, der von Gott begleitet wird und getragen durch Dick und Dünn!

unsere aktuellen Gottesdienste am
2. Sonntag nach Trinitatis (13.6.21):

Jevenstedt   kein Gottesdienst
Osterrönfeld   
10 Uhr Gottesdienst St. Michaelis Osterrönfeld 
Westerrönfeld   kein Gottesdienst  
jeden Mittwoch, 18 Uhr, 30 Minuten musikalische Andacht, Lutherkirche

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff
eine Aktion Ihrer Pastoren

Michael Friesicke-Öhler,
Volker Thiedemann
und Rode Zimmermann-Stock
1. Juni 2021

die neue lutherlounge

…und hier als pdf-Plakat zum Selberausdrucken.

28. Mai 2021

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff #8

Der Sieben-Tage-Inzidenz Wert liegt Deutschlandweit um 40, in unserem Bundesland unter 20, Wochentrend sinkend. Das sind doch gute Nachrichten. Gottesdienste finden wieder statt, draußen darf wieder gesungen werden. Wir nähern uns der Normalität. 20% der Bevölkerung sind durchgeimpft, 40% einmal.

Das hört sich gut an und das kann die Trendwende sein, auf die wir alle gewartet haben. Irgendwann einfach mal Menschen umarmen können. Nähe nicht nur vermitteln, sondern auch leben.

Gemeinschaft erleben, danach sehne ich mich und ich denke, ganze viele mit mir.

Mich dürstet geradezu nach diesem Kontakt und als ich das so dachte, erinnerte ich mich an eine Geschichte, über die ich kürzlich gepredigt habe:

Ein verdurstender Mann schleppt sich durch die Wüste und findet sogar einen Brunnen und einen gefüllten Krug Wasser, doch an dem Krug hängt ein Zettel: Sie müssen zuerst die Pumpe mit Wasser aus dem Krug füllen, mein Freund. Und vergessen Sie nicht, den Krug nachzufüllen, ehe Sie von hier fortgehen.

In diesem Mann tobt ein Kampf: Was ist, wenn die Pumpe nicht funktioniert und ich das Wasser einfach weggekippt habe? Was ist, wenn ich das Wasser einfach trinke und der Brunnen nie wieder einem Dürstendem Wasser geben kann?

Der Mann kippt das Wasser in die Pumpe. Sie beginnt zu saugen, es ist genügend Wasser da. Es ist die richtige Entscheidung, ohne Zweifel, aber es ist eben auch die mutigere.     

Manchmal fehlt uns Mut, im Alltag und speziell in dieser Coronazeit. Die Jünger Jesu hatten diese ängstliche Phase der Erwartung des Ungewissen bis Pfingsten, dann spürten sie den Geist Gottes und sein Wirken in der Welt. Mit neuem Mut begannen sie ein neues Leben.

Nicht nur als Christen stehen wir immer wieder vor diesem Sprung ins neue Leben sondern auch als Menschen, die in dieser Coronazeit gedürstet haben, einige haben richtig gelitten.

Für uns alle gilt aber jetzt, wie bei dem verdurstenden Mann, wir haben die Hoffnung vor Augen und nun müssen wir den Glauben daraufsetzen, wie der Mann an der Pumpe. Wir müssen jetzt vielleicht noch etwas draufgeben, Gelassenheit oder Durchhaltevermögen, aber dann wird es wirklich besser werden.

Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!, steht auf dem kleinen Zettel, den Jesus uns hinterlassen hat. Ich finde, das ist ein Satz, der Kraft gibt für mutige Zukunftsentscheidungen.

Warum nicht schon an diesem Wochenende?

21. Mai 2021

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff #7

Liebe Leserinnen und Leser!

Wes Geistes Kind sind Sie? Oder wollen es sein? Das ist eine gute Frage. Denn unter welcher Flagge wollen wir eigentlich durch unser Leben marschieren? Das erkennt man ganz gut bei anderen, wenn man darauf achtet, wie sie mit anderen umgehen, welche Worte sie gebrauchen, vor allem aber daran, was sie tun. Was sind die Früchte ihres Tuns? In der Bibel wird vor sogenannten falschen Propheten gewarnt. Wir sollen uns vor ihnen hüten, steht im 1. Johannesbrief (Kapitel 2, 1-6):
„Sie sehen zwar aus wie Schafe, die zur Herde gehören, in Wirklichkeit sind sie Wölfe, die auf Raub aus sind. An ihren Taten sind sie zu erkennen.“

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14. Mai 2021

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff #6

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich habe mich diese Woche mehrfach geärgert. Erst die eigentlich klugen Leute, die den Muttertag nicht seinlassen können, was es ist, ein Familiendankfest… und dann Himmelfahrt, ein staatlicher Feiertag, der seiner religiösen Bedeutung gerecht wird, wäre da nicht z.B. N-Joy Radio, ein Sender der öffentlich-rechtlichen Medien Welt, der nur den Vatertag kennt.
Einmal abgesehen davon, dass in Corona-Zeiten das Sauftour-Begleit-Gelaber mangels Beteiligung der Saufbrüder zum inzwischen zweiten Mal nicht fruchtet, den Namen des eigentlichen Feiertages sollte man doch auch wenigstens einmal satirefrei nennen können. Auch manch Wetterdienst kündigt ausschließlich ein Vatertagswetter an, als ob… – ich mag das nicht wiederholen. Und mal ehrlich, gäbe es einen Vatertag, mann müsste sich doch einmal genderpositiv Gedanken darüber machen, welche Traditionen dann in Frage kommen.
Sowas macht mich fuchsig, besser es hat mich fuchsig gemacht, bis ich in Gedanken auf die Geschichte von Hiob gestoßen bin. Sie erinnern sich: Gott nimmt Hiob Frau, Kinder und Besitz, um seinen Glauben zu prüfen. Sein gesamtes Umfeld findet nur eine Antwort auf das Unglück: Hiob muss gesündigt haben. Sie bohren in dieser Wunde und wollen Hiob zu einem Schuldeingeständnis nötigen.


Hiob – sich keiner Schuld bewusst – wird nun auch fuchsig. Er explodiert mit den Worten:

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