Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff #10

Liebe Leserin, lieber Leser!
Manchmal hörst du von einem lieben Menschen den Satz: Tu dir mal was Gutes. Freundliche Fürsorge schwingt darin mit und die unausgesprochene Frage: Könnte es sein, dass es gerade alles zu viel für dich ist? Könnte es sein, dass du dringend mal etwas brauchst, was dich einfach nur freut und nicht an dir nagt? Was das sein könnte? Das weißt du selbst besser als ich. Also such dir was! Eis essen, die Eisdiele ist wieder offen. Oder endlich mal wieder ins Restaurant, sich mal richtig bedienen lassen. Oder schwimmen gehen, es ist erlaubt! Oder einen Tag einfach wegfahren! Oder endlich das Buch anfangen, das schon lange auf Dich wartet. Tu dir was Gutes! Mach es! Manchmal braucht es so einen Anstoß, um auf die eigenen Bedürfnisse wirklich aufmerksam zu werden und sie ernst zu nehmen. Oder um auf die eigenen Grenzen zu achten, die einem zeigen, bis hierhin, aber nicht weiter so! Den Anstoß, umzusetzen,  musst Du dann aber immer noch selber. Auch das – eine Kunst, die gelernt sein will: Dir selbst etwas Gutes zu tun. Und die Kunst, nicht zu sagen: Ich brauch das nicht. Später mal. Vielleicht. Mit dem Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen, ist Gott wichtig gewesen, das wir Menschen uns nicht 7/24 im Hamsterrad drehen sollen. Tut uns nicht gut. Einmal in der Woche entschleunigen! Hilft. Und von Jesus ist überliefert (Der Wochenspruch für die kommende Woche): Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!  Ich will euch erquicken!
Hier ist es also anders herum. Hier muss ich mir nicht selbst etwas Gutes tun. Jesus bietet sich an: Ich bin derjenige, der das kann und der das macht. Eure Belastung, Eure Bedürfnisse und eure Grenzen kenne ich besser als ihr. Und es gibt Dinge, wesentliche Dinge, die könnt ihr euch ohnehin nicht selber geben: „Ihr könnt sie nicht kaufen, könnt sie euch nicht einfach irgendwo holen oder mitnehmen. Ihr seid darauf angewiesen, dass ihr sie geschenkt bekommt. Dazu bin ich da. Ich will euch erquicken!“ Wie? Womit? Mit dem guten Gefühl, von Gott geliebt zu sein: Ein einzigartiger Mensch zu sein, der von Gott begleitet wird und getragen durch Dick und Dünn!

unsere aktuellen Gottesdienste am
2. Sonntag nach Trinitatis (13.6.21):

Jevenstedt   kein Gottesdienst
Osterrönfeld   
10 Uhr Gottesdienst St. Michaelis Osterrönfeld 
Westerrönfeld   kein Gottesdienst  
jeden Mittwoch, 18 Uhr, 30 Minuten musikalische Andacht, Lutherkirche

Kanal-Kirchen-Wochenend-Kickoff
eine Aktion Ihrer Pastoren

Michael Friesicke-Öhler,
Volker Thiedemann
und Rode Zimmermann-Stock

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