Den Tod ins Leben holen


Plakat Tod und Sterben 2016.jpg

Seit ein paar Jahren schon gibt es die Vortrags- und Gesprächsreihe „Den Tod ins Leben holen“, die in der Kirchengemeinde Hanerau-Hademarschen

in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kirchliche Dienste durchgeführt wird. Diese November-Gesprächsreihe wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.

 

Schwerpunkt dieser Reihe ist die Auseinandersetzung damit, dass bestimmte, vor allem schwierige Aufgaben immer mehr delegiert werden …

an Menschen, die doch dafür bezahlt, dafür ausgebildet, dafür „zuständig“ sind:

  • zum Beispiel die Rettungskräfte im öffentlichen Raum: Die Feuerwehrleute sind es, die zum Beispiel zu Unfällen gerufen werden
    und mit der Situation auch von Unfalltoten auseinandersetzen müssen.
    Dazu kommen auch die Rettungssanitäter, die doch „dafür da sind“, dass dann das Richtige getan wird.
    – Welchen Belastungen sind diese – zumal oft ehrenamtlich tätigen – Menschen damit ausgesetzt und wer hilft ihnen?
  • zum Beispiel Pflegende in der häuslichen Situation, in Heimen oder Kliniken: Da gilt es nicht nur die Kranken und Sterbenden
    zu begleiten, sondern auch mit den Angehörigen gut umzugehen.
    – Kann man/frau das einfach so – oder welche Begleitung, Fortbildung brauchen sie?
  • zum Beispiel die Pädagoginnen und Pädagogen und Kindergärten oder Grundschulen, die für die ihnen anvertrauten Gruppen
    Verantwortung tragen auch in der Beschäftigung und Bewältigung von schweren Erkrankungen, Sterben und Tod von Angehörigen
    der kleinen Heranwachsenden – welche Möglichkeiten der angemessenen Begleitung einer ganzen Gruppe  haben diese Menschen?

Am Dienstag, den 08.11.2016 im Ev.Gemeindehaus in Hademarschen wird um 19.30 der Experte für Einsätze im öffentlichen Raum, Olaf Engelbrecht informieren und zum Austausch einladen; am Dienstag, den 15.11. wird Angelika Thaysen vor allem den hauptberuflich Pflegenden mit ihrem Erfahrungs- und Wissensschatz Unterstützung und Qualifizierung anbieten – und am Dienstag, den 22.11. wird Martina Rühr besonders die Situation der pädagogischen Begleitung von KiTa-gruppe oder Grundschulklassen in den Blick nehmen..
„Uns allen blüht der Tod“ – und da ist jede und jeder einzelne gefragt, eine eigene Haltung und Meinung zu entwickeln. Zwar ist es gut, dass es für besondere Herausforderungen auch besonders geeignete und ausgebildete Personen gibt, die sich der Situation stellen – aber auch und gerade sie brauchen unsere Begleitung und benötigen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen verarbeiten zu können.

Dazu will die November-Gesprächsreihe „Den Tod ins Leben holen“ im Ev.Gemeindehaus Hademarschen einladen und voranbringende Beiträge leisten.

Alle Interessierten sind zu den Abenden eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Abende können auch je für sich besucht werden.

 

Auf eine rege Resonanz freuen sich als die verantwortlich Veranstaltenden
Diana Krückmann / Arend Engelkes / Henning Halver

 

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