Maria und der Schmetterling


Heute las ich im Kalender, Maria sei „ein einziges Gedicht, in dem sich die Grundaussagen christlicher Spiritaulität im Symbol zeigen.“ Die unbefleckte Empfängnis sei, so Anton Rotzetter, der diesen Kalenderartikel geschrieben hat, ein immer wieder falsch verstandener Ausdruck und meine letztlich nichts anderes als die voraussetzungslose und bedingungslose Annahme des Menschen durch Gott.

Mit immer wieder falsch verstehbaren Ausdrücken ist das so eine Sache, wichtig aber ist es Audrücke zu finden. Eben habe ich einen solchen gefunden. Hier sehen Sie die Krippenfiguren in unserer Kirche mit einem Projektor an die Wand geworfen. Auf Marias Schulter sitzt ein Schmetterling, der sich offenbar in der Kirche entpuppt hat. Die Krippe ist noch leer, aber der Schmetterling sitzt schon auf Marias Schulter. Schmetterling und Seele haben im altgriechischen das selbe Wort: Psyche (Seele, Atem, Hauch).

Gott hat Maria schon angehaucht, sie ist mit Geist beschenkt, vielleicht ein leichteres Bild für die Mutter des Heilandes.

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